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26.05.2004: Schnee, Wind und eisige Kälte am Jaufenpass
Wer um Mitte Mai noch nicht sicher ist, ob denn schon Sommer oder noch Winter sei, dem wird hier geholfen.
Jedenfalls war am 23.05.2004 auf dem Jaufenpass noch richtig Winterstimmung angesagt.

 Nachdem heuer der Sommer noch immer etwas auf sich warten lässt, wollte ich unbedingt noch mal über den Jaufenpass fahren, um mit dem Roller etwas Schneeluft zu schnuppern.

Also brachen wir zu zweit am Sonntag Mittag auf, um einmal wieder durch das Passeiertal bis auf den Pass zu fahren.

Die Fahrzeuge:

eine Montesa 250 Enduro und eine Rally 200 – beide aus dem Jahre 1976 schienen wie geschaffen für diese kleine Tour. Dass die Montesa mit über 40 PS hier der klare Favorit war, bleibt ausser Diskussion, aber auch die Rally machte sich nicht schlecht und wir konnten eine recht sportliche Reisegeschwindigkeit halten.

In den Kehren machte sich dann das verschlissene Schaltkreuz der Rally zu spüren und ließ unter höherer Belastung manchmal den 2. und 3. Gang rausspringen, was nicht ganz so prickelnd war.

Was uns aber noch mehr zu schaffen machte, war der zunehmend kälter werdende Wind, der uns vom Joch entgegenpfiff. Wir waren ja auf etwas kühlere Temperaturen gefasst, dass die Temperaturen am Pass dann aber unter den Gefrierpunkt fallen würden, hätte ich mir nicht träumen lassen.

In den zunehmend stärker werdenden Wind mischten sich einige zu eis gefrorene Schneeflocken und wir waren froh, als wir im Jaufenhaus bei einer heißen Schokolade mit einem gesunden Schluck Rum saßen.

 

Trotzdem ist die Fahrt immer wieder ein Erlebnis und die teilweise über 4 Meter hohen Schneewände sind schon beeindruckend. Für eine Einkehr ist das Jaufenhaus an der Nordseite zwei, drei Kehren unterhalb des Passes zu empfehlen. Die Leute sind recht sympathisch und als der Wirt unsere Fahrzeuge sah, machte er uns ganz spontan einen Superspezialpreis für unsere Rumbomben. Außerdem isst man dort auch nicht schlecht und mit einem Nockentris o.ä. ist man meist auf der richtigen Seite.

verfasst von: "Il Conservatore"

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